Release: QUIQQER 2.33

Zusammenfassung

QUIQQER 2.33 ist ein breit angelegtes Betriebs- und Workflow-Release. Core 2.33.0 macht die Automatisierung von Passwort-Resets und die Steuerung von Prozesssperren nachvollziehbarer. Bricks, Contracts, CMS Import, OAuth Server, Tags, Purchasing, ERP, Dashboard und Guest Orders verbessern zugleich die Abläufe rund um die tägliche Projektarbeit.

Im Mittelpunkt steht keine einzelne große Funktion, sondern eine Reihe konkreter Vereinfachungen. Administrationsteams erhalten bessere Konsolen- und Sperrmechanismen, Redaktionen verlässlichere Inhaltsdialoge und Suchfunktionen, und die Business-Module ergänzen Filter und Oberflächen für besser prüfbare Routinearbeiten.

Dieser Bericht basiert auf den verfügbaren Release-Notizen und dient zur Orientierung. Welche Auswirkungen das Update auf eine konkrete Installation hat, hängt weiterhin von den eingesetzten Modulen, Anpassungen und der Betriebsumgebung ab.

Was sich geändert hat

Mehr Kontrolle in der Core-Administration

Core 2.33.0 erweitert den Konsolenbefehl für Passwort-Resets. Eine Konto-ID kann als Argument übergeben, das neue Passwort über die Standardeingabe eingelesen und eine Bestätigung bei Bedarf übersprungen werden. Damit lassen sich kontrollierte Wiederherstellungsabläufe und administrative Skripte einfacher umsetzen, ohne das zugrunde liegende Kontomodell zu verändern.

Neu sind außerdem konfigurierbare Prozesssperren mit den zugehörigen Systemeinstellungen. Sie helfen dabei, lang laufende oder nicht parallel ausführbare Prozesse explizit zu koordinieren. Eine Suche im Dialog zur Seitenauswahl erleichtert die Administration größerer Projektbäume.

Redaktion und Barrierefreiheit in Bricks

Bricks 2.37.2 verbessert vorbereitete Brick-Fenster: Sie können mit ihrer berechneten Höhe starten, die Höhe automatisch anpassen und Parameter von der öffnenden Schaltfläche übernehmen. Die einzelnen Änderungen sind überschaubar, sorgen zusammen aber für konsistentere Bearbeitungsdialoge.

BoxContentAdvanced liefert nun die fehlende aria-level-Angabe für Überschriften von Einträgen. Außerdem wurden Sprachdateien und Dialogübersetzungen neu geordnet, damit Bricks die aktuelle Core-Locale-Gruppe einheitlicher verwendet.

Klarere Abläufe für Verträge und Einkauf

Contracts 2.10.0 ergänzt Fälligkeits- und Zeitraumfilter in Übersicht und APIs; auch die Summen werden für das gefilterte Ergebnis berechnet. Das Analysefenster und die Aktionssteuerung wurden modernisiert. Teams können Auswertungen dadurch gezielter eingrenzen und die angezeigten Summen mit weniger manueller Arbeit prüfen.

Purchasing 2.12.0 überarbeitet die Bearbeitung von Dokumenten und Positionen und verbessert die MCP-Verarbeitung beim PDF-Download von Einkaufsdokumenten. ERP 4.2.1 übernimmt die aktualisierte Core-Benutzeroberfläche; Dashboard und Guest Orders erhalten kleinere Konsistenz- und Aufräumarbeiten.

Sicherere Importe, Authentifizierung und Tag-Pflege

CMS Import 2.1.1 legt importierte Gruppen mit UUID-Referenzen an, wendet Core-Berechtigungsprüfungen auf importierte Medien an, übernimmt Rechte von kanonischen Elternseiten und berücksichtigt die System-Cleanup-Prüfung der Konsole. Damit sinkt das Risiko, dass importierte Strukturen von den Berechtigungs- und Wartungsregeln des Zielprojekts abweichen.

OAuth Server 3.11.1 ergänzt SQLite-kompatible Sperren für Refresh Tokens und entfernt eine redundante Rechteprüfung. Tags 2.3.0 bringt eine Suche für die Tag-Verwaltung sowie breitere, stapelweise Cache-Aktualisierungen. Das ist insbesondere hilfreich, wenn größere Mengen verschlagworteter Seiten synchronisiert werden müssen.

Was das für Projekte bedeutet

Projekte mit automatisierter Administration sollten die neuen Core-Konsolenoptionen prüfen und festlegen, ob nicht-interaktive Passwort-Resets zu ihren Betriebsabläufen passen. Installationen mit Contracts, Purchasing, CMS Import, OAuth Server oder Tags erhalten die sichtbarsten Moduländerungen und sollten die betroffenen Abläufe mit den eigenen Rechten und Integrationen testen.

Für Redaktionen zeigen sich die Änderungen an Bricks und der Seitenauswahl vor allem in ruhigeren, vorhersehbareren Interaktionen; das Veröffentlichungsmodell selbst ändert sich nicht.

Betriebshinweise

  • Konfigurierte Prozesssperren prüfen, bevor sie in geplanten oder parallelen Jobs eingesetzt werden.
  • Importierte Medien und vererbte Seitenrechte mit repräsentativen Rollen testen.
  • Bei OAuth-Installationen auf SQLite das Verhalten von Refresh Tokens unter parallelen Anfragen verifizieren.
  • Nach einem Neuaufbau der Tag-Caches exemplarisch Listen- und Detailseiten kontrollieren.

Ausblick

QUIQQER 2.33 setzt den jüngsten Schwerpunkt fort, die Plattform über verschiedene Projektgrößen und Modulkombinationen hinweg einfacher betreibbar zu machen. Der sinnvolle nächste Schritt ist ein projektspezifischer Test mit Fokus auf Kontowiederherstellung, Prozesskoordination, Berechtigungen und die tatsächlich eingesetzten Business-Abläufe.


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