Zusammenfassung

QUIQQER 2.37 bündelt zehn aufeinander abgestimmte Releases. Im Mittelpunkt stehen besser abgesicherte mobile Uploads, projektbezogene Einstellungen für den Frontend-Loader, zuverlässigere Caches in unterschiedlichen Darstellungskontexten und die Umstellung weiterer Inhaltstypen auf strukturierte JSON-LD-Daten.

Das Release verbessert vor allem den laufenden Betrieb: Uploads und Caches werden nachvollziehbarer, während Administratoren mehr Kontrolle über einzelne Projekte erhalten.

Sicherere Uploads und klarere Projekteinstellungen

Core 2.37.0 ergänzt Projekteinstellungen für Typ und Farben des Frontend-Loaders. Projekte können diesen Teil der Darstellung damit gezielt konfigurieren, ohne ausschließlich von einer globalen Vorgabe abhängig zu sein.

Mobile Uploads erfordern nun eine Gerätefreigabe und wechselnde Codes. Ein eigenes Verwaltungsraster zeigt die zugelassenen Geräte und erleichtert so Kontrolle und Prüfung. Auch QR-basierte Medien-Uploads lassen sich projektbezogen konfigurieren.

Zuverlässigere Caches

Cache 3.6.4 trennt zwischengespeicherte Ausgaben nach dem tatsächlich verwendeten WebP-Modus und vermeidet gemeinsam genutzte temporäre Dateien bei der CSS-Erzeugung. Der QJO-Worker läuft außerdem mit eingeschränktem open_basedir. Menu 3.13.4 und Bricks 2.41.1 unterscheiden außerdem zwischengespeichertes HTML nach Darstellungskontext. GDPR 2.12.1 trennt Cookie-Caches nach Sprache, während eine erteilte Einwilligung sprachübergreifend erhalten bleibt. Insgesamt sinkt damit das Risiko, dass eine Anfrage Ausgaben aus einem unpassenden Kontext wiederverwendet.

Strukturierte Daten für Listen und News

Sitetypes 2.10.0 stellt Kinderlisten von Microdata auf JSON-LD um und unterstützt angeheftete Einträge in Brick-Listen. News 2.6.1 folgt ebenfalls dem JSON-LD-Ansatz, während Blog 2.5.1 Bloglisten im Seitengraphen registriert. Dadurch entsteht eine einheitlichere Grundlage für strukturierte Daten in redaktionellen Listenansichten.

Kleinere Verbesserungen im Betrieb

Template Cologne 2.7.3 berücksichtigt bei Ankerlinks automatisch den Versatz durch das Menü. Feed 3.5.2 behandelt verwaiste Feeds robuster und entfernt Feeds, wenn Projekte gelöscht werden.

Hinweise zum Update

Projekte mit mobilen Uploads, eigenen Frontend-Loadern, WebP-Varianten, zwischengespeicherten Menüs oder strukturierten redaktionellen Listen sollten die jeweiligen Einstellungen und Ausgaben nach dem Update prüfen. Für projektspezifische Kompatibilitätsfragen bleiben die Release Notes der einzelnen Pakete maßgeblich.


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